Berufliche Weiterbildung – was gilt es zu beachten?

Es gibt viele verschiedene Gründe, warum jemand über eine Weiterbildung nachdenkt. Manchmal wird ein Kurs vom Chef angeordnet, damit Mitarbeiter ihre Kenntnisse auf den neuesten Stand bringen. Andere wiederum wählen freiwillig einen Weiterbildungsmaßnahme, weil sie sich dadurch den Aufstieg innerhalb des Unternehmens versprechen. Dann gibt es noch Arbeitnehmer, die mit ihrem Job grundlegend unzufrieden sind und etwas ganz anderes machen möchten. Vielen Arbeitslosen wird eine Schulung empfohlen oder sogar zwingend vorgeschrieben, um ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern. Auch nach einer Elternteilzeit verspüren einige den Wunsch, sich neu zu orientieren. Egal warum man sich für einen Kurs oder gar ein Studium interessiert, es gibt einige wichtige Punkte abzuklären, bevor man sich in einen Schulung fix einschreibt. Immerhin erfordert eine Weiterbildungsmaßnahme einen nicht unerheblichen Zeitaufwand und jeder Interessierte muss für sich persönlich klären, ob man dazu bereit ist, einen mehr oder weniger großen Teil der Freizeit für das Studium zu opfern. Ist die Schulung für den Job relevant, sollte man auf jedem Fall mit den Vorgesetzten darüber sprechen, welche Unterstützung von Seiten der Firma zu erwarten ist. Manchmal kommen Chefs ihren Mitarbeitern zum Beispiel mit flexibleren Arbeitszeiten entgegen. Außerdem stellt sich bei einer Schulung oder einem Studium immer die Frage nach der Finanzierung. Bringt der Kurs etwas für den Job, lohnt es sich beim Arbeitgeber betreffend einem Zuschuss nachzufragen. Personen, die über einen niedrigen Schulabschluss verfügen oder arbeitslos sind, dürften auf eine staatliche Förderung hoffen.

Welche Studienform passt für mich?
Ein hilfreiches Tool bei der Recherche nach Kursen und Schulungen, die den persönlichen Zielen und Erwartungen entsprechen, ist das Internet. Hier findet man nicht nur die Webseiten einzelner Bildungsinstitute, sondern auch übergeordnete Plattformen wie zum Beispiel www.fortbildung24.com, wo man gezielt nach Themen und Unterrichtsinhalten suchen kann. Wichtig bei der Frage, für welche Studienform man sich entscheidet, ist der Zeitfaktor. Für Personen in einem aufrechten Dienstverhältnis kommen nur berufsbegleitende Varianten in Frage. Bei diesen Kursen findet der Unterricht abends oder am Wochenende statt. Gerade Berufstätigen fällt es nicht leicht, alle Verpflichtungen zu vereinbaren. Für sie ist besonders wichtig, ein Bildungsinstitut zu finden, das gut erreichbar ist. In den letzten Jahren werden Fernstudien immer populärer. Dabei herrscht keine Anwesenheitspflicht in einem Klassenzimmer, man erarbeitet die Lerninhalte selbst. Dafür stehen Skripten zur Verfügung oder man lädt sich den Stoff im Internet auf den PC oder Laptop zu Hause. Der Vorteil bei dieser Variante ist die flexible Zeiteinteilung. Man muss nicht zu einer bestimmten Zeit in der Vorlesung sitzen, sondern kann dann lernen, wann man Zeit und Motivation hat. Hier liegt auch gleich der Nachteil beim Fernstudium, durch die große Flexibilität neigt man dazu, Hobbys und andere Aktivitäten dem Lernen vorzuziehen. Nur wer über genügend Selbstdisziplin verfügt, wird ein Fernstudium in einer kurzen Studiendauer absolvieren können.

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