Was Bildung und Sticker miteinander verbindet

weiterbildung-stickerBildung und Sticker harmonieren hervorragend, wenn gleich diese nicht zwangsläufig zusammengehören müssen. Dennoch verbindet diese beiden Fraktionen etwas. Wenn Sie in der Großstadt leben oder dort häufig unterwegs sind, ist Ihnen sicherlich der eine oder andere Sticker bereits aufgefallen. Sie kleben mittlerweile ja überall.

Auf Fensterscheiben der öffentlichen Verkehrsmittel, auf Tischen, in Toiletten und Hauswänden. Im ersten Moment denken Sie sich eventuell, welch ungebildete Person wagt es, die Stadt mit Aufkleber zu verschandeln? Doch hier stellt sich die Frage. Wird hier wirklich Eigentum zerstört oder quasi das System in dem wir leben?

Sticker ist Kunst mit einer speziellen Aussage

Mittlerweile wäre es angebrachter zu behaupten, Kunst und Politik hängen zusammen. Weil immer mehr Menschen eine Kunstform dieser Art benutzen, um politische Umstände zu denunzieren. Aufkleber mit Webseiten, Sprüchen, Weisheiten und auch Drohungen sind keine Seltenheit mehr. Manche Sticker weisen bloß Bilder auf, die ebenso zum Nachdenken anregen. Manch einer erfreut sich an den Aufkleber und versucht die Botschaft dahinter zu verstehen, während sich andere ärgern.

Häufig werden Sticker zum Überkleben von bestimmten Plakaten verwendet. Beispielweise bei Plakaten von Parteien. Aussagen werden durch Buchstaben verändert oder einfach abgedeckt. Das Überkleben stellt eine Aussage vom Volk dar, die gewisse Situationen nicht gut heißen.

Gut gegen Böse – Kunst gegen Anti-Sticker Fans

Stickeraktionen werden häufig von Studenten ins Leben gerufen, weil diese gerne gegen das System katapultieren oder als Kunststudent ihre Grafiken zeigen möchten. Deswegen kann man hier wirklich sagen, dass Kunst und Bildung im Zusammenhang stehen. Freilich gibt es auch in allen Bildungsschichten Menschen die Sticker verbreiten. Wobei sich der Inhalt meist verändert und die jeweilige Schicht wiederspiegelt. Viele Fans der Sticker setzen auf Weiterbildungen, sie möchten mit diesen Aktionen die Menschen motivieren, mehr für sich zu tun, sich zu informieren und nicht alles hinzunehmen. Mittlerweile werden die Sticker in den Großstädten meist akzeptiert. Doch die Gegner schlafen nicht und sorgten bereits mit zahlreichen Kampgenen für stickerfreie Städte. Eine bekannte Kampagne war beispielsweise „Klebt euch nicht zu“, welche auch durch den Fußballer Christian Clemens unterstützt wurde. – wie die Saarbrücker Zeitung schrieb.

Wenn das Stadtbild bunt wird

Mitunter ist es schwer, hier eine gute Mitte zu finden. Einerseits sind die Aussagen gerechtfertigt, wer sich nicht wehrt, aufzeigt was Sache ist und Botschaften übermittelt, wird stets vom System abhängig sein. Anderseits handelt es sich natürlich eine direkte Verunreinigung von Wänden und Co. Auch Sie können sich mittlerweile Sticker drucken lassen, mit eigenen Botschaften, Namen und Weisheiten. Doch hinter jeder Aktion sollte die Frage stehen. Trägt es dazu bei, die Stadt zu verschönern oder nicht? Botschaften lassen sich auch so darstellen, dass sie sich diese optimal ins Stadtbild integrieren, ohne dieses komplett zu zerstören.

Bild von FoolishMastermind via flickr.com

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