Informationen im Überfluss: Bildung mit dem Internet

weiterbildung-internetWenn man die Bildungsmöglichkeiten von heute und damals vergleicht, wird schnell klar, dass die Informationsbeschaffung noch nie so einfach war wie heute. Sprechen wir mit unseren Großeltern, unseren Eltern oder Bürgern aus den älteren Generationen hört man häufig, wie schwierig es war, Informationen über ein bestimmtes Thema zu bekommen.

Lange Fahrten in die Bibliothek, stundenlanges Bücherwälzen und ewiges Schreiben, bis fast die Finger abfallen. Heute – etliche Jahre später, sieht die Welt schon ganz anders aus. Wir ziehen unser Smartphone aus der Tasche, schmeißen den Laptop an und browsen durch das World Wide Web, um uns die nötigen Informationen zu beschaffen.

Da sollte man eigentlich meinen, dass bei dieser Informationsqual- der Wahl der Mensch super intelligent und aufs höchste Niveau gebildet sein soll. Aber ist das der Fall? Im Gegenteil – Der Mensch ist eher damit beschäftigt, in sozialen Netzwerken zu surfen, Fotos zu posten und sich über den neusten Klatsch und Tratsch informieren. Warum greifen wir nicht auf die vorhandenen Informationen zu?

Die Antwort liegt auf der Hand

Zum einen muss man Anmerken, dass der Mensch nicht an allem interessiert ist. Nur weil eine Information verfügbar ist, bedeutet es nicht, dass eine Information auch interessant ist. Und zum anderen – selbst wenn man an einem Thema interessiert ist, ist die Reizüberflutung viel größer und bringt das Gehirn immer wieder auf andere Gedanken. Unser Gehirn möchte gerne abgelenkt werden und sucht nach immer neuen Stimuli. Das Internet ist mit seinen Kurzartikeln und seiner Masse an Information der perfekte Lieferant dafür. Kein Wunder also, warum es uns immer schwerer fällt, uns für neue Dinge zu interessieren. Dadurch, dass der Aufwand an die Information zu kommen, viel geringer ist, ist auch das Bedürfnis nicht augenscheinlich.

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